Das Auge des Sturms
Langsam näherte sich die U.S.S. Delrea, ein Föderationsschiff der Luna Klasse, sich dem Asteroidenfeld. Die vielen verschiedenen Felsbrocken schwebten langsam in verschiedene Richtungen, verließen aber nie das Gebiet, in dem sich das ganze Feld befand. Da sie verschiedene Metalle, welche ein ungewöhnlich hohes und fluktuierendes Strahlenfeld erzeugten, beinhalteten, waren genaure Scanns nicht möglich.
Captain Alia Kiradi lehnte sich seitlich an die Konsole, an der Lieutenant Zurath, eine junge Vulkanierin, gerade arbeitete. „Captain, ich kann nicht genau sagen, was sich im innerem des Asteroidenfeldes befindet. Das Strahlenfeld ist einfach zu dicht, was die Sensoren zu stark beeinflusst. Dennoch komme ich nicht umhin, anzumerken, dass die Zusammensetzung jenes Feldes faszinierend ist.“ Captain Kiradi nickte. „So etwas habe ich befürchtet. Können Sie feststellen, ob die Strahlung eine Gefahr für das Schiff und die Besatzung ist, wenn wir in das Feld fliegen würden?“ fragte die blonde Frau, während sie nachdenklich auf die Anzeigen blickte. Die Vulkanierin lies ihre Finger über einige Punkte der Anzeigen wandern und aktivierte einige Kurzscanns und Analysen. Danach hob sie ihren Blick, um Kiradin zu breichten. „Mit aktivierten Schilden sollte es kein Problem sein. Allerdings wird der Energieverbrauch möglicherweise steigen. Genaures werden wir aber erst feststellen, wenn wir in das Feld eintreten.“ Kiradi nickte. „Gut, machen wirs so.“
Sie wendete sich wieder ab und setzte sich in ihren Sitz, während Zurath die Schilde aktivierte und ein Analyseprogramm dazuschaltete. „Steuermann, ein viertel Impuls, Kurs Eins Drei Fünf Komma Drei.“ Ensign Fela nickte und führte den Befehl aus. Langsam folgte das Wissenschaftsschiff seinen Kurs in das Strahlenfeld zwischen die Asteroiden. Fela aktivierte mehrere Male die Korrekturdüsen, um Felsbrocken, die apruput ihre Bewegungsrichtung veränderten veränderten, auszuweichen. Zurath überwachte die Schilde und deren Energieverbrauch. Die Energieleiste befand sich aktuell bei konstant 20 Prozent über dem Normalwert. „Captain, Schildverbrauch bei 20 Prozent über normal, keine Probleme.“ Eine Alarmmeldung erregte die Aufmerksamkeit der Vulkanierin und sie aktivierte einen genaueren Bericht. „Moment. Einige Subsysteme fluktuieren, mal verlieren sie Energie, mal fallen sie kurz aus. Ich kann nicht genau feststellen, warum das so ist, aber es liegt nicht an den Schilden.“ erklärte sie mit emotionsloser Stimme. Kiradi nickte. „Verstanden. Besteht Gefahr für das Schiff?“ Die Vulkanierin schüttelte den Kopf sachte. „Aktuell nicht. Ich werde zusätzliche Scanns der internen Systeme durchführen.“ Captain Kiradi nickte und wendete ihre Aufmerksamkeit wieder dem Bildschirm vor sich zu. Das Bild war inzwischen unklar und flimmerte, da auch die optischen Sensoren durch die Strahlung beeinflusst wurde. Sie vermutete, dass nur selten andere Schiffe diesen Ort besuchten, laut Sternenflottenakten war noch kein Föderationsschiff in dieses Gebiet vorgedrungen. Kiradi musste sich kurz festhalten, da das Schiff durch die auf die Hülle wirkenden Kräfte durchgeschüttelt wurde. Sie warf einen Blick auf einen Techniker, der an seiner Konsole den Schiffsstatus überwachte, sah aber davon ab, nach dem Status zu fragen, denn es schien recht offensichtlich, dass die Trägheitsdämpfer überlastet waren.
Sie erreichten eine sehr dichte Konzentration von Gesteinsbrocken. Steuermann Fela hatte alle Hände damit zu tun, Zusammenstöße zu vermeiden. Zuraths Hände flogen eilig über die Konsole, während sie die sich anhäufenden Fehlermeldungen bearbeitete und Aufgabe an den Maschinenraum schickte. „Captain, mehrere Systeme sind jetzt ganz ausgefallen, Chief Doran hat alle Hände damit zu tun, die Ausfälle zu kompensieren. Allerdings dürfte es bald schwer sein, da wir weitere Energieausfälle haben und für die Schilde ebenfalls zusätzliche brauchen.“ Die Stimme der Vulkanierin wirkte kühl, so als würde sie nur erklären, wie man eine Shuttlerampe ausführ. Captain Kiradi nickte. „Okay, wie weit ist es noch, bis wir durch das Feld durch sind?“ „Nicht weit, aber bei unserer jetztigen Geschwindigkeit sind wir nicht schnell genug, bevor wir Aufgrund von Energieverlust die Schilde verlieren.“ Kiradi kniff die Augen zusammen und überlegte einen Momen. „Okay, dann riskieren wir ein paar Beulen und aktivieren für ein paar Sekunden den Warpantrieb.“ schlug sie vor und klammerte sich an die Armlehnen ihres Sessels. „Das könnte klappen. Ensign Fela, ausführen.“ antwortete Zurah. Der Steuermann nickte und folgte den Befehl aus.
Das Schiff wurde stark durchgeschüttelt und mehrere Sektionen meldeten Schäden. Die Vulkanierin ging konzentriert ihre Aufgaben durch, während Fela den Warpantrieb wieder deaktivierte. Sobald sie aus dem Asteroidenfeld heraus waren, fielen auch die Strahlenwerte ab und kurz darauf hatten sie den Einflussbereich des Strahlenfeldes hinter sich gelassen. Vor sich hatten sie ein wunderschönes Schauspiel, sie befanden sich im Zentrum des gebietes. Der Anblick war am ehesten mit dem Auge eines Sturms zu vergleichen. Das Asteroidenfeld waberte in verschiedenen Rot- und Violettönen, die Ausläufer, die wie leichte Tentakelarme wirkten, leuchteten in einem schwach erkennbaren Blau. Die Brückenbesatzung schwieg einen Moment, als dieser Amblick auf sie einwirkte.
„Okay, voller Stop und Schadensbericht.“ sprach Kiradi und hörte aufmerksam zu, während sie sich die Meldungen anhörte. Die Schäden waren hoch, aber nicht irreparabel. „In Ordnung. Machen sie sich zuerst an die Reparatur der Primärsysteme, danach an die Scansysteme. Dann können wir, während wir die restlichen Arbeiten durchführen, das Gebiet hier untersuchen.“ erklärte sie und stand auf. „Zurath, sie haben die Brücke. Ich bin in meinem Raum.“ Die Vulkanierin nickte, während Kiradi den Weg in ihren Bereitschaftsraum überbrückte. Sie blieb einen Moment stehen und blickte noch einmal auf den Bildschirm vor sich. Irgendwie hatte sie das Gefühl, dass da vorne etwas war. Etwas das dort auf sie wartete. Nicht auf das Schiff oder irgendwen. Auf sie, Alia Kiradi. Nachdenklich verschwand sie in ihrem Raum.
Es war laut Boardzeit spät in der Nacht, als Alia aus ihrem Schlaf aufruckte. Sie war in ihrem Bereitschaftsraum eingenickt. Sie richtete sich auf und streckte sich, während sie sich den Schlaf aus den Augen blinzelte. Sie war noch immer Müde, da sie die letzten Tage in Vorbereitung ihrer Mission nur wenig Schlaf gefunden hatte. Sie stand auf und begab sich auf die Brücke. Dort befand sich gerade nur die Nachtcrew, die ihren Dienst tat und ihr zunickten. Kiradis Blick ging zum Bildschirm. Wieder war da dieses seltsame Gefühl, erwartet zu werden. Sie trat einen Schritt näher zum Bildschirm, doch dort war bis auf das entfernte Strahlenfeld nur das 'leere Auge des Sturms'. Irgendetwas war dort. Sie schüttelte den Kopf, wie um den Gedanken zu verwerfen und näherte sich dem Turbolift.
Das leise Surren des Shuttles wirkte irgendwie beruhigend. Sie musste Aufgrund des monotonen Brummens eingeschlafen sein. Alia Kiradi ruckte hoch. Irritiert blickte sie sich um, denn sie konnte sich nicht erinnern, wann sie ein Shuttle betreten, geschweige denn gestartet haben sollte. Sie blickte auf ihre Sensoren und stellte fest, dass sie sich schon ein ganzes Stück von der Delrea entfernt hatte. Sie war dem Zentrum nun viel näher. Sie aktivierte das Comsystem, um das Schiff zu rufen, doch niemand reagierte. Sie vermutete, dass das Comsystem ebenfalls beschädigt war und nachdem niemand vesucht hatte, sie zu erreichen, schienen auch die Sensoren der Delrea noch nicht repariert zu sein. Nun, mit Sicherheit hatte jemand ihren Ausflug bemerkt. Sie aktivierte die Kontrollen, um zurückzufliegen, als etwas vor ihrem Shuttle ihre Aufmerksamkeit erregte. Mit flinken Fingern aktivierte sie die Kurzstreckensensoren und vergrößerte die Ansicht. Es wirkte, als würde etwas vor ihr leicht wabern, so als wäre dort etwas getarntes. Sie reduzierte ihre Geschwindigkeit. Wieder war da dieses seltsame Gefühl und irgendwie wußte sie, wohin sie steuern musste. Sie hörte leise Geräusche, welche durch kleine Metallteile, die gegen die Hülle des Shuttles stießen, verursacht wurden. Plötzlich tauchte vor ihr eine Art Schott aus dem Nichts auf. Zumindest liesen kaum erkennbare Schemen diesen Schluß zu. Sie steuerte das Shuttle in das Nichts. Das Schott schloss sich hinter ihrem Shuttle und Captain Kiradi war verschwunden.
Commander Gabriel Sabrie wanderte auf der Brücke auf und ab. Captain Kiradi war schon fast eine Woche verschwunden. Das einzigste, was er wusste, war, dass sie die Delrea mit einem Shuttle verlassen hatte. Somit war es unmöglich, dass sie dieses Gebiet verlassen hatte, denn das Shuttle wäre nie in der Lage gewesen, das Asteroidenfeld mit seinen negativen Wirkungen in einem Stück zu durchfliegen. Auch die verschiedenen Scanns hatten keine Hinweise auf ihren Verbleib ergeben. Allerdings war es möglich, dass es welche gegeben hatte, doch es hatte noch zwei Tage gedauert, bis ihre Sensoren Funktionstüchtig gewesen waren. Gabriel hatte die Delrea das ganze Gebiet abfliegen lassen, doch es hatte nichts genutzt. Ensign Kara, der in der Nacht ihres veschwindens Dienst der Nachtschicht tat, hatte erwähnt, dass Kiradi beinahe sehnsüchtig auf den Anblick auf dem Bildschirm geblickt hatte. Dennoch hatte ihnen diese Information nichts genutzt. Die Sternenflotte erwartete einen Bericht über die Forschungsmission, doch es war nicht möglich, durch dieses Feld zu kommunizieren. Während der Reperaturen und der Suche nach dem Captain waren die Forschungsarbeiten weitergelaufen und sie hatten eine beträchtliche Menge an Informationen über die Zusammensetzung und Wirkung dieses Feldes erfahren. Auch wenn sich das Gebiet im Inneren als gutes Versteck erwies, war es viel zu riskant dieses zu erreichen und daher vermutlich ohne größeren Wert. Er hatte erwartet, irgendetwas zu finden, doch da war nichts. Nicht einmal das Shuttle des Captains. Er schnaubte frustriert. Seine Laune hob sich auch nicht, als Zurath an ihn herantrat, um ihm die Ergebnisse des letzten Suchrundflugs zu bringen.
„Lassen Sie mich raten. Wieder nichts??“ fragte der Mann, was die Vulkanierin nicken lies. Auch wenn man es ihr nicht ansah, wusste er, dass auch sie sich Sorgen machte, den sie und der Captain waren schon seit einer ganzen Weile gute Freunde. „Ich versteh das einfach nicht. Hier muss etwas sein...“ murmelte er, während er Zurath das Pad mit den Berichten zurückgab. „Ja, das sehe ich genauso. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass hier etwas ist und vermute, dass unsere Unfähigkeit, es zu finden, irgendetwas mit dem Feld ringsherum zu tun haben könnte. Das herauszufinden dürfte allerdings sehr lange dauern und ich muss sie darauf hinweisen, dass wir die Aufgabe hatten, das Feld zu untersuchen, aber vor einer Langzeitstudie Bericht zu erstatten. Dafür müssen wir aber noch einmal das Feld verlassen. Welche Auswirkungen das auf unser Schiff hat, wissen sie ja. Wir sollen dazu auch eine Sternenbasis anfliegen, um die Systeme entsprechend anzupassen und aufzurüsten.“ erklärte sie auf typisch kühle Vullaniermanier. Commander Sabrie nickte. „Sie haben natürlich recht. Ich werde eine Informationsboje zürcklassen, für den Fall, dass Captain Kiradi doch wider Erwarten auftauchen sollte. Mir gefällt es nicht, ohne sie das Auge zu verlassen, aber uns bleibt wohl keine andere Wahl.“ Man merkte ihm an, dass er damit unzufrieden war, aber er hatte sich vorgenommen zurück zu kommen, egal was das Sternenflottenkommando befahl.
Einige Stunden später machte sich die U.S.S. Delrea auf dem Rückweg durch das Feld. Aufgrund ihrer Erfarhungen des ersten Durchflugs wussten sie, womit sie rechnen mussten, und konnten die Auswirkungen ein wenig besser Kompensieren, doch das Feld war und blieb unberechenbar und somit eine direkte Gefahr. Allerdings mussten sie festsellen, dass einige Komponenten des Feldes isntabil war und somit jederzeit zu einer noch größeren Gefahr werden konnte. Das war ihnen bei ihrem erstem Durchflug nicht aufgefallen und so wie es aussah, hatten sie wirklich Glück gehabt, mit so heiler Haut den Flug hinaus überstanden zu haben. Er verfasste eine Warnung, sich dem Gebiet nicht nähern. Er würde sie zusammen mit seinem Bericht an die Flotte abschicken. Hoffentlich würde ihm die Bitte, an den Ort zurück zu kehren, gewährt. Er musste Captain Kiradi finden. Und er musste mehr über dieses Asteroidenfeld herausfinden, denn er war sich sicher, dass damit etwas nicht stimmte. Es wirkte einfach zu perfekt. Es wirkte, als sollte es wirklich etwas verstecken und er glaubte, dass er das offensichtliche nicht sehen würde. Vermutlich hatte er alles direkt vor der Nase gehabt, und es nicht gesehen.
Nachdem sie das Feld verlassen hatten, nahm das Forschungsschiff kus auf die nächstgelegene Raumbasis, während Commander Sabrie seinen Bericht an das Kommando schickte. Es dauerte einen halben Tag, bis sich Admiral Santrell bei ihm meldete. „Schön sie wohlbehalten zu sehen, Commander. Ihren Bericht nach ist dieses Asteroidenfeld eine Gefahr für uns alle. Dennoch wäre es möglich, dass wir eines Tages einen Nutzen daraus ziehen könnten...“ erklärte der ältere Mann. Gabriels Miene hellte sich auf. „Dann werden wir weitere Forschungen anstreben und auch Captain Kiradi suchen?“ wollte er wissen, doch seine Miene verdunkelte sich sofort wieder, als der Admiral bedauernd mit dem Kopf schüttelte. „Es tut mir Leid. Wir haben aktuell nicht die Ressourcen, ein Forschungsschiff entsprechend aufzurüsten und wir können keine anderen Schiffe entbehren, um etwas derart riskantes zu erforschen. Es tut mir wirklich Leid, dass wir Captain Kiradi unter solchen Umständen verloren zu haben, aber es stehen weitaus mehr Leben auf dem Spiel. Kiradi war Offizier der Sternenflotte, und sie wußte, was das bedeutete. Es tut mir Leid. Ich kann dies nicht gestatten.“ Gabriel krallte seine Finger in die Tischkante und kämpfte damit, seine Beherrschung zu behalten. „Bei allem nötigem Respekt, Admiral...“ bekann er mit vekrampfter Stimme, doch der Admiral lies ihn nicht aussprechen. „Nein. Wir haben eine neue Aufgabe für sie, sobald sie an Sternbasis 43 für die nötigen Reperaturen angedockt haben, wird Captain Daniel Tallen zu ihnen stoßen. Er wird auch die neuen Missionsziele mitbringen. Admiral Santrell, Ende.“ Der Bildschirm vor Gabriel wurde kurz dunkel und es erschien das Logo der Sternenflotte vor ihm. Er hatte gar nicht gemerkt, wie er aufgestanden war und nun wütend den Bildschirm anstarrte. Es dauerte fast eine halbe Stunde, bis er in der Lage war, auf die Brücke zu gehen und die neuen Befehle weiterzugeben. Doch er hatte sich geschworen, Kiradi zu finden. Er würde niemals jemandem im Stich lassen und er war sich sicher, dass mehr hinter der ganzen Sache stecken musste.
Die Kev'Tha, ein Schiff der Vo'Quv Klasse befand sich getarnt im Orbit von Kedlav V, einen unbewohntem Planeten am Rande der klingonischen Grenze. General T'GretH befand sich in seinem Quartier an seinem Schreibtisch und starrte eine Datei auf seinem privaten Bildschirm an. Die eine Hand hatte er flach auf den Tisch gelegt, in der anderen hielt er einen metallenen Krug mit Blutwein. Er leerte den Krug und war im Begriff aufzustehen, als noch eine kleine Randbemerkung in der Datei seine Aufmerksamkeit erregte. Er setzte sich wieder und vergrößerte den Abschnitt und aktivierte die verlinkte Systemanalyse. Er knurrte, da er es nicht leiden konnte, kryptische Wissenschaftstexte zu lesen. Ihm waren klare Aussagen lieber, dennoch wußte er, dass diese Information eine interessante Sache war. Dennoch konnte er aus den Daten herauslesen, dass nutzbar gemacht werden konnten. Es war nicht klar, in welchem Außmaß dies möglich war, aber es war einen Versuch wert, in diesem Konflikt den entscheidenden Vorteil zu erhalten. Er stand ruckartig auf, sein Stuhl wurde dabei zurückgeschoben. Er schüttelte sich das lange, zottelige Haar aus dem Gesicht und umrundete den Tisch und machte sich auf den Weg auf die Brücke.
Auf der Brücke kam sein Commander sofort auf ihn zu. „Qa'plah, ‘aj T'GretH, ihre Befehle?“ T'GretH erwiederte die Begrüßung mit einem Nicken und lies sich im Kommandosessel nieder. „Setzen sie Kurs auf das Kerldaasteroidengebiet.. Ich will mehr wissen. Proben. Mit den Ergebnissen könnten wir möglicherweise unsere Tarnung verbessern, Scanner verwirren und vielleicht auch Waffen erschaffen. Sicher wäre uns allen eine ehrenvolle Kampfmission lieber, aber stellt euch alle mal einen Kampf mit neuen Kriegsmitteln vor...“ Die Mitglieder der Mannschaft salutierten brüllend, dann wendeten sie sich wieder ihren Posten zu. T'GretH stützte einen Arm auf die Sessellehne und blickte grübelnd auf den Bildschirm vor sich, während Kedlav V aus dem Sichtbereich des Bildschirms verschwand und sich die Sterne kurz darauf zu Streifen zogen, als sie Warpgeschwindigkeit erreichten.